Restformvernichtung

Auch wenn derzeit tropische Hochsommerbedingungen herrschen, werdet ihr sicherlich gemerkt haben, dass die Tage wieder kürzer werden. Und damit neigt sich auch die Triathlon Saison für den ein oder anderen zu Ende.

Viele reiten auf der Welle der Euphorie über ihre derzeit tolle Form. Können sich nicht so recht damit abfinden, dass nun Schluss mit Wettkämpfen ist. Warum nicht noch einen Marathon im Herbst zum Saisonabschluss laufen?

Die Antwort ist einfach: besser nicht. Zumindest für diejenigen, die eine lange, harte und kräftezehrende Saison hinter sich und mehrer Wettkämpfe in den Knochen haben. Ihr werdet bestimmt nicht mit „angezogener Handbremse“ die 42Kilometer laufen.

Für viele ist der Marathon im Herbst Pflicht.

Ich jedoch nennen dieses Vorhaben „Restformvernichtung“. Und zwar zu einem hohen Preis. Denn wer bisher nur Laufumfänge von 30km/Woche abgespult hat wird sich wundern. Die 30 Kilometer sind beim obligatorischen langen Lauf direkt erreicht und hinzu kommt häufig noch einmal das gleiche Pensum über mehrer Einheiten verteilt. Somit erreichen Athleten mal schnell Steigerungen von 100-120% der gewohnten Umfänge innerhalb von kürzester Zeit. Die Folgen sind häufig Verletzungen am Bewegungsapparat, muskuläre Überforderung und Sehnenreizungen. Getreu dem Motto: der Plan aus dem Internet muss eingehalten werden.

Damit nimmt nicht nur eure Frustration zu, auch gefährdet ihr im November/Dezember die Vorbereitung auf die neue Saison. Zudem fehlt euch die wichtige Erholungsphase, die euer Körper nach einer langen Saison benötigt.

Deshalb lieber aufhören wenn’s am schönsten ist und Füße hochlegen.

Wer allerdings gar nicht von dem Plan abzubringen ist, sollte die Umfänge langsam steigern, seinen Körper pflegen und flexibel halten. Falls ihr dabei Hilfe braucht kann ich gerne einen individuellen Marathon Trainingsplan für euch erstellen. Schreibt mich einfach an.

Euer Olli

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